Aufgrund des strukturellen Aufbaus von HTML (Hypertext Markup Language), bietet das World Wide Web (WWW) eine sehr ausdrucksvolle und flexible Möglichkeit Informationen in den verschiedensten Formaten (Text, Audio, Video, Grafik, etc.)darzustellen. Obwohl solch vielfältige Möglichkeiten das WWW Angebot für viele Nutzer attraktiver und ausdrucksstärker machen, können sie auch einige Nutzer sehr stark einschränken. Zum Beispiel können Server, deren Hauptseite ein Imagemap ist, den Zugang für Blinde versperren. Jedoch können solche Barrieren vermieden werden, wenn bei der Erstellung von HTML Seiten bestimmte Richtlinien beachtet werden. Anbei sind einige wichtige Kriterien, die es zu beachten gilt. Trotzdem wird die Attraktivität der Seiten nicht oder nur gering eingeschränkt.
Andere deutsche Infos zu diesem Thema vom
Wenn die Person, die die Seiten liest einen Browser benutzt, der nicht grafisch erbeitet (z.B. Lynx) oder die Grafiken einfach ausgestellt hat in seinem Browser, um z.B. Ladezeit zu sparen, wäre die Beziehung verloren. Vor allem blinde Nutzer profitieren davon.
Das ALT Attribut im Image Reference Anchor sollte mit einem Text versehen werden.
Am 13. August hat Helmut Kohl
<A HREF="/bilder/gross/birne.gif" >
<IMG SRC="/bilder/klein/birne.gif" >< /A >
einen Staatsbesuch des Präsidenten der USA
< A HREF="/bilder/gross/bill.gif"> <IMG
SRC="/bilder/klein/bill.gif"> Bill Clinton< /A >
empfangen.
Ein Blinder oder anderer Nutzer mit einem Nur-Text Browser würde nichts weiter über diesen Link erfahren.
Am 13. August hat Helmut Kohl empfangen.
<A HREF="/bilder/gross/birne.gif" >
<IMG SRC="/bilder/klein/birne.gif" Alt="Bild von Helmut Kohl">Helmut
Kohl </A> einen Staatsbesuch des Präsidenten der USA< A
HREF="/bilder/gross/bill.gif"> < IMG
SRC="/bilder/klein/bill.gif" Alt="Bild von Bill Clinton">
Bill Clinton </A>
Wenn die Person, die die Seiten liest einen Browser benutzt, der nicht grafisch erbeitet (z.B. Lynx) oder die Grafiken einfach ausgestellt hat in seinem Browser, um z.B. Ladezeit zu sparen, gibt es keine Möglichkeit mehr, eine Auswahl zu treffen.
<TITLE> Kinoplan </TITLE> <H1> Klicken sie auf eins der
abgebildeten Kinos zur Anzeige des aktuellen Programmangebots !</H1> <A
HREF="http://kino.de/aktuell"> <IMG
SRC="http://kino.de/grafik/uebersicht.gif" ISMAP> </A>
<TITLE> Kinoplan <TITLE> <H1> Klicken sie auf eins der
abgebildeten Kinos zur Anzeige des aktuellen Programmangebots !</H1> <A
HREF="http://kino.de/uebers.html"> Liste der Kinos (fuer nur-Text-Browser
</A><H1> <A HREF="http://kino.de/aktuell"> <IMG
SRC="http://kino.de/grafik/uebersicht.gif" ISMAP alt=Kinouebersicht">
</A>
In diesem Beispiel wird dem nur-Text-Browser Nutzer die Möglichkeit gegeben anstelle der Imagemap eine alternative Seite "uebers.html" aufzurufen.Diese Seite könnte folgendermaßen aussehen:
< TITLE > Liste aller Kinos < /TITLE >
<H1> Suchen Sie sich eines der folgenden Kinos aus </H1>
<UL>
<LI> <A HREF="http://kino.de/toni.htm"> Toni </A>
<LI> <A HREF="http://kino.de/tonino.htm" > Tonino </A>
<LI> <A HREF="http://kino.de/atlantis.htm"> Atlantis </A>
<LI>
...
<LI> ...
</UL>...
Es gibt 2 verschiedene Wege, die umzusetzen:
Waehlen Sie <A HREF="http://kino.de/Welcome-no_graphics.html" >
ohne Bilder </A> falls Sie die Nur-Text Version wollen.
Oft bieten JPEG Images eine Fülle von Informationen, die blinden Nutzern fehlen würden. In diesem Falle sollte eine detaillierte Beschreibung des Bildes beigefügt werden.
Nutzen Sie einen JPEG file editor, können Sie Informationen in die "comments" (Kommentar) Sektion des JPEG files einfügen. Ansonsten können Sie auch einfach eine einfache "Text" Datei als Querverweis für das Image anbieten.
Audio clips sind nutzlos für Nutzer mit Hörschädigungen oder die mit Computern oder Systemen arbeiten, die keinen Sound bieten.
Der Richter befragte
< A HREF="http://www.gericht.de/images/gross/portrait.gif" >
< IMG SRC="http://www.gericht.de/images/klein/portrait.gif" >
den Angeklagten < /A > über sein Alibi im
< A HREF="http://www.neueste-Nachrichten.de/aktuell/mord.htm" > Mordfall
an Claudia K..
< /A >
< A HREF="http://www.gericht.de/Sounds/mord.au" >
< IMG SRC="http://www.gericht.de/icons/audio.gif"> < /A >
In diesem Falle gibt es gleich 2 Probleme: Erstens, das Sound Clip Icon hat keinen alternativen Text und kann deshalb von Nutzern mit NUR-Text Browsern nicht als solches erkannt werden.Zweitens können Nutzer mit einer Hörschädigung oder ohne Sound-fähigen Computer diesen Link nicht nutzen.
Der Richter befragte
< A HREF="http://www.gericht.de/images/gross/portrait.gif" >
< IMG SRC="http://www.gericht.de/images/klein/portrait.gif"
alt="Bild des Angeklagten" > den Angeklagten
< /A > über sein Alibi im
< A HREF="http://www.neueste-Nachrichten.de/aktuell/mord.htm" > Mordfall
an Claudia K..
< /A >
< A HREF="http://www.gericht.de/Sounds/mord.au" > You can hear
< IMG SRC="http://www.gericht.de/icons/audio.gif" alt="audio
icon">
</A > oder lesen Sie < A HREF="http://www.gericht.de/texte/mord.html> den
Text
</A > dieser Aufzeichnung.
Mit diesem Code kann der Nutzer die Auswahl treffen zwischen "anhören" des audio clips, oder lesen des Textes.
Worte wie "hier", "Klick", or "das" enthalten keine weiteren Informationen über den Link und sollten deshalb nicht als Link Text benutzt werden. Stattdessen sollte er gut beschreibende Worte enthalten über die der Nutzer schnell eine Übersicht hat. Er sollte aber auch nicht zu lang sein sonst ist es wieder schwerer für den Nutzer, schnell eine Auswahl zu treffen.
<A HREF="/no-graphics/uebers.html"> Klick hier!</A>
für die Nur-Textversion.
Der Link Text "Klick hier!" erklärt nichts weiter über den Link.
Die <A HREF="/no-graphics/uebers.html"> Nur-Textversion
</A> für Nutzer nichtgrafischer Browser.
Einige Datei Formate wie z. B. das Portable File Format (PDF) von Adobe Inc. sind rein grafisch und aus diesem Grund nicht erfassbar für blinde Nutzer oder andere, die im Nur-Text Modus browsen oder die nicht den entsprechenden Viewer für das jeweilige Format haben. Andere Datei Formate wie Microsoft Word (TM) or Word Perfect (TM) erfordern besondere Plug Ins.
Wenn die Dokumente in einer speziellen Dateiform angeboten werden müssen (z.B. PDF) sollte man auch noch eine ähnliche Textdatei im HTML oder Textformat anbieten.
Wählen Sie <A HREF=http://www.archive.de/jbericht.pdf ">
"Jahresbericht unserer Organisation"</A> um sich den kompletten Bericht
anzusehen.
In diesem Fall gibt es nur das PDF Format. Das viele Nutzer, vor allem Blinde nicht nutzen können.
Der "Jahresbericht unserer Organisation" ist als <A
HREF=http://www.archive.de/jbericht.pdf "> PDF Datei </A> oder <A
HREF=http://www.archive.de/jbericht.HTM"> im Html Format verfügbar. </A>
Hier können Sie entweder das PDF oder HTML Format auswählen.
Nicht alle Browser können Formulare darstellen.
Möglichkeiten bieten, um Alternativen zu den Online Formularen darzustellen. Zum Beispiel eine Textdatei zum Downloaden, eine Telefonnummer zum Anrufen oder einfache eine-Mail Adresse.
<H2> Das <A HREF="net-ordr.htm">Online
Bestellformular</A></H2> <P>
oder downloaden Sie <A HREF="ord-form.txt">eine einfache
Textform</A> die
Sie mit einem Texteditor offline bearbeiten können<P>
Oder rufen Sie gebührenfrei unter der Nummer 0130-567890 an,ein Berater
wird Ihre Bestellungen entgegennehmen.
Hier gibt es also 3 Optionen 1.) Online Formular, 2) eine Textform, die auch mit einem normalen Texteditor bearbeitet werden kann, 3) Telefonnummer
Sie sollten mindestens mit einer Version von eienem grafischen Browser einer Version eines textorientierten Browsers getestet werden. Besser wäre es noch mehr unterschiedliche Browser zu benutzen. Die Seiten sollten möglichst in DOS, Windows, und unter UNIX / Linux angeschaut werden.
Lange Texte wie zum Beispiel: "Das ist eine rote Kugel" als alternativen Text, würden zu zuviel überflüssigen Text führen.
Entweder diese Grafiken nicht verwenden und "*" für die Aufzählungen benutzen oder als alternativen Text kurz ALT= "o " verwenden.
Die englische Originalversion, in der ich einige Änderungen vorgenommen habe finden
Sie unter http://www.gsa.gov/coca/WWWcode.htm